Die wichtigsten Grundbegriffe im Optionshandel

In diesem Beitrag geht es um die wichtigsten Grundbegriffe, die JEDER für den Optionhandel kennen MUSS 😉

Diese habe ich dir hier einmal aufgelistet. Per Klick auf springst du direkt in den jeweiligen Abschnitt.

Table of Contents

Basiswert

Der Basiswert beschreibt den Wert auf den eine Option abzielt bzw. sich ja ableiten lässt. Dies kann ein Rohstoff, eine Anleihe oder wie in unserem Fall eine Aktie sein. Der Basiswert ist immer Hauptbestandteil des Optionskontraktes.

Auf Fast jede Aktie kann eine Option heutzutage geschrieben werden, daher kann auch jede Aktie als Basiswert fungieren.

Ein anderes Wort bzw. Synonym für Basiswert ist das sog. “Underlying”. Diese beiden Begriffe meinen aber das gleiche 😉

 

Basispreis

Der Basiswert steht in enger Verbindung mit dem Basiswert, da es der Preis ist, zu dem eine Option am Ende der Laufzeit ausgeübt werden und der zugrundeliegende Basiwert gekauft oder verkauft werden kann bzw. muss. Vllt. erinnerst du dich noch an das Beispiel aus dem Beitag “Was sind Optionen?, wo wir den vorab definierten Preis hatten. Dies ist der Basispreis 😉

Ein Synonym für den Basispreis sind demnach zum einen der “Ausübungspreis” und zum anderen die engl. Bezeichnung “Strike Preis”.

Genau gesagt ist der Basispreis der…

  • vereinbarte Preis, zu dem der Käufer einer Option den Basiswert am Fälligkeitstermin kaufen bzw. verkaufen kann
  • vereinbarte Preis, zu dem der Verkäufer den Basiswert am Fälligkeitstermin kaufen bzw. verkaufen muss
 
 

Optionsprämie

Die Optionsprämie ist wie der Name schon vermuten lässt die Prämie für den Verkäufer einer Option.

Die Prämie bekommt der Verkäufer vom Käufer direkt bei Kauf der Option. Diese ist erstmal fix und kann vom Käufer nicht mehr zurück verlangt werden.

Doch warum gibt es diese und wieso muss diese vom Käufer an den Verkäufer gezahlt werde?

Man kann es sich so vorstellen:

Der Verkäufer die Pflicht hat den Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen. Er muss sich immer an die Entscheidung des Käufers richten.

Heißt: Möchte der Käufer kaufen, muss der Verkäufer verkaufen und umgekehrt.

Er hat demzufolge kein Mitspracherecht und ein erhöhtes Risiko über die ganze Laufzeit der Option, da sich der Kurs der Aktie ja jederzeit zu Gunsten des Käufers verändern kann. Für dieses Risiko möchte er entlohnt werden und dies geschieht durch die Optionsprämie.

Die Optionsprämie ist aber auch des Verkäufers einzige Einnahmequelle. Aber dazu mehr im Beitrag “Arten von Optionen”.

 

Verfallsdatum

Das Verfallsdatum gibt an, wann eine Option ausläuft bzw. verfällt.

In der Praxis ist der dritte Freitag des Verfallsmonats üblich, aber auch wöchentliche Verfallsdaten können vorkommen.

Mit jedem Tag, die eine Option läuft verliert diese auch an an Wert. Dies wird auch als Zeitwertverfall bezeichnet.

Doch warum?

Man kann es sich so vorstellen:

Umso länger eine Option läuft, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Basiswert sich entsprechend zugunsten des Käufers verändert. Bleiben bswp. nur noch wenige Tage, dann wird davon ausgegangen, dass sich die Aktie nicht mehr so schnelle enstprechend verändert.

 

Glattstellung

Das Glattstellen beschreibt DAS Basiswerkzeug im Optionshandel.

Glattstellen beschreibt das Schließen einer Option. Wir machen die Option zu und setzen alles auf 0.

Das Glattstellen funktioniert grob so, dass wir eine Gegenposition mit gleichen Kriterien kaufen oder verkaufen.

Folgende Tabelle soll dies nochmal veranschaulichen:

Man sieht gleich, dass es sehr simpel ist, eine Option glattzustellen.

In der Handelssoftware sind dies auch nur zwei Klicks und wird heutzutage in Sekunden umgesetzt 😉

 
 

 

Spread

Der Spread beschreibt die Differenz zwischen Geldkurs und Briefkurs.

Briefkurs: Der Preis bzw. Kurs, zu dem Verkäufer bereit sind, Wertpapiere zu verkaufen.

Geldkurs Der Preis bzw. Kurs, zu dem Käufer bereit sind, Wertpapiere zu kaufen

Für die Begriffe Briefkurs und Geldkurs werden auch oft die englischen Begriffe „Ask“ und „Bid“ verwendet.

 

Kontrakt

Zu guter Letzt der Kontrakt. Es beschreibt die Menge an Aktien im Optionshandel

Im Optionshandel besteht ein Kontrakt in der Regel aus 100 Aktien. Dadurch sei zu beachten, dass immer 100 Aktien gekauft oder verkauft werden können bzw. müssen 😉

 

ich hoffe dir gefiel der Beitrag und ich konnte dir einen guten Einblick in die Grundbegriffe im Optionhandel geben.

Wenn du fragen oder Anregungen hast, dann schreibe mir doch gerne oder lasse einen Kommentar dar 🙂

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