Optionspreisbewertung – Das steckt hinter der Optionsprämie

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage, wie sich der Optionspreis überhaupt zusammensetzt.

Wie du ja bereits aus den unterschiedlichen Beiträgen auf diesem Blog kennengelernt hast, zahlt der Käufer immer eine Optionsprämie an den Verkäufer. Diese Prämie ist auch gleichzeitig der Gewinn für Optionsverkäufer (siehe dazu nochmal hier).

Dies bedeutet im Umkehrschluss: je höher der Preis, desto höher auch die Prämie für den Verkäufer bzw. die Kosten für den Käufer einer Option.

Doch wie setzt sich der Preis einer Option grundsätzlich zusammen?

Der Optionspreis besteht aus folgenden Faktoren:

Der “Innere Wert” und der “Zeitwert”. bilden zusammen den Optionspreis.

Wichtig; Am Ende der Laufzeit einer Option besteht der Preis einer Option nur noch aus dem innerern Wert, da die Option im Laufe der Zeit an Wert verliert und der Zeitwert folglich am Ende =0 ist.

Natürlich spielen während der Laufzeit einer Option noch zusätzliche Einflussfaktoren eine Rolle. Diese habe ich dier hier einmal grob dargstellt. Daher ist auch die Bewertung des “richtigen” Optionspreises während der Laufzeit komplexer.

Heutzutage wird der Wert einer Option mittels mathematischer Modelle berechnet. Das bekannteste Modell ist hier das sog. Black/Scholes-Modell.

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass es bei diesem Model nicht allzu trivial ist, einen fairen Optionspreis bei unterschiedlichen Einflussfaktoren zu besimmen , die sich wiederum gegenseitig beeinflussen.

Möchtest du mehr über den Zeitwert erfahren, dann klicke hier

Möchtest du mehr über den innerern Wert erfahren, dann klicke hier.

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