Was ist eine Option?

Über die Jahre hinweg habe ich natürlich die Frage aller Fragen auch gestellt bekommen. Und zwar: Was sind überhaupt Optionen??

Fangen wir einmal ganz einfach an 🙂 Optionen sind sogenannte Derivate (lat. v. derivare = ableiten). Optionen lassen sich daher von einem Basiswert ableiten. Basiswerte können Aktien, Rohstoffe, etc sein:

 

 

Wie wird der Optionshandel im allgemeinen definiert:

Ein Kauf einer Option spiegelt in erster Linie ein Wahlrecht (keine Pflicht) wieder, einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem vorab definierten Preis entweder zu kaufen oder zu verkaufen

Der Verkauf einer Option erhält dafür eine Optionsprämie, jedoch auch die Pflicht zu kaufen oder zu verkaufen

Ich habe es hier einmal grafisch dargestellt:

 

 

Hier mal ein kleines Beispiel:

 

Wir gehen davon aus, dass eine Aktie X aktuell bei 80€ dotiert und nehmen gleichzeitig eine zukünftigen Wertsteigerung an (z.B. 110€). Folglich möchten wir die Aktie X am besten in der Zukunft günstiger als 110€ erwerben – Was machen wir? Richtig! Wir kaufen eine Option und erwerben dadurch ein Wahlrecht, die Aktie X in Zukunft zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen.

Nun legen wir erstmal unseren Preis vorab fest, zu dem wir bereit sind, die Aktie X zu kaufen. Diesen setze ich mal auf 95€.

Nach dieser Definition ergibt sich Folgendes:

Der Kauf der Option spiegelt das Wahlrecht wider, die Aktie X für 95€ in der Zukunft kaufen zu können.

 

Und wann machen wir in diesem Fall Gewinn? Ganz einfach: Wenn der Aktienkurs steigt.

Warum? Wenn die Aktie bswp. auf 150€ steigt und wir diese vorab zum definierten Preis in Höhe der 95€ kaufen dürfen, siehst du schnell, dass wir billiger kaufen als die Aktie am Markt eigentlich wert ist 😉 Die Differenz von 95€ zu 150€ ist grob gesagt auch schon unser Gewinn.

 

Fazit:

Eine Option ist in der Grundstruktur nicht schwer. Wie bei jedem Gesschäft, gibt es auch im Optionshandel immer einen Käufer einen Verkäufer.

Der Käufer erwirbt immer eine Wahlrecht den zugrundeliegenden Basiswert kaufen oder verkaufen zu dürfen.

Der Verkäufer hat dagegen immer eine Pflicht. Diese richtet sich immer nach der Entscheidung des Käufers.

Grob kann man sagen, dass der Verkäufer immer dann gewinnt, wenn der Käufer sein Wahlrecht nicht ausübt und dieses verfällt.

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